Das Konzert Zweistimmig: Triosonaten von Giuseppe Tartini und seinen Zeitgenossen präsentiert ausgewählte Werke von Giuseppe Tartini und Komponisten seiner Zeit. Das Programm vereint Triosonaten, solistische Werke und die reiche Klangwelt des Basso continuo und zeigt die Vielfalt der Musiksprache des 18. Jahrhunderts.
Es musizieren Katarina Nagode an der Traversflöte, die Violinistin Mojca Jerman, der Cellist Pablo Tejedor-Gutiérrez sowie die Cembalistin Sonia Hrechorowicz.
Auf dem Programm stehen Tartinis Triosonaten in D-Dur und G-Dur, Pugnanis Triosonate in c-Moll, Straticos Sonate für Violine und Basso continuo, Nardinis Triosonate in F-Dur sowie Vandinis Sonate für Violoncello. Die Werkauswahl bringt Tartinis musikalisches Erbe in einen Dialog mit seinen Zeitgenossen.
Eine Besonderheit des Abends ist die Mitwirkung eines Cembalos, einer Kopie eines Instruments von Carlo Grimaldi aus dem Jahr 1697, gebaut in der Werkstatt von Winfried Hackl. Das Cembalo trägt zu einem historisch angemessenen Klangbild und einer künstlerisch überzeugenden Interpretation des Programms bei.
Das Konzert wird vom Kammerensemble Nocturnalia aufgeführt, das 2021 nach einer Begegnung der Musiker bei der Sommerakademie Eeemerging+ in Ambronay gegründet wurde. Das Ensemble entwickelt innovative Programme für Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und trat bei Festivals wie Oude Muziek Utrecht, Contratemps in Spanien und dem Chios Music Festival in Griechenland auf.
Nocturnalia widmet sich besonders der Entdeckung weniger bekannter Repertoires, der Improvisation, neuen Klangtexturen und der Verbindung von historisch informierter Aufführungspraxis mit Volksmusiktraditionen.
Der Abend bietet einen frischen Blick auf Tartinis Triosonaten, die Musik seiner Zeitgenossen und kammermusikalische Kreativität des 18. Jahrhunderts.

