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Der Ort, der sich entlang der Küste zwischen Izola und Piran erstreckt, liegt im Tal des Flusses Roja, neben den Salinen und auf den umliegenden Hügeln. Dieser Küstenteil wurde im Jahr 1990 zu einem Naturschutzgebiet ausgerufen. Es erstreckt sich auf 160 ha. Neben den vier Kilometern Küste, die in der ganzen Adria wirklich etwas besonderes ist, muss an dieser Stelle noch die charaktaristische Pflanzen- und Tierwelt erwähnt werden. Das Gebiet an der Mündung des Flusses Roja wurde schon im Mittelalter zu Salinen umgewandelt. Heute ist leider nur noch ein Teil in Betrieb. In unmittelbarer Nähe der Salinen finden wir eine Art Lagune - die sogenannte "Stjuža", die einst sehr fischreich war.
Wenn wir in Richtung Norden den steilen, mit Granit belegten Weg zurücklegen, kommen wir zu der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt. Der Legende nach soll sich in der Nacht vom 14. auf den 15. August des weit zurückliegenden Jahres 1512 zwei Wächtern in den Weinbergen die Mutter Maria gezeigt haben. Sie bat sie, den Gemeindeoberen mitzuteilen, dass sie die Reparatur der Kirche, die sich in einem sehr schlechten Zustand befand, veranlassen sollten. In den darauf folgenden Jahren wurde die Kirche auch vergrössert. Im Jahr 1520 wurde sie mit einem Bild von Francesco Valerio "Marias Erscheinung" geschmückt. Mit der Zeit wurde diese Kirche zum bedeutendsten Wallfahrtsort in ganz Istrien.
Am Meer, mit Blick auf Piran, liegt die Villa des berühmten Geigenspielers und Komponisten Giuseppe Tartini (1692 - 1770), die jedoch leider nicht in ihrer ursprünglichen Form bewundert werden kann. Sie ist von einem Park, einem sehr guten Beispiel der submediterranen Vegetation, umgeben. Heute ist die Villa samt Parkanlage ein protokollarisches Staatsobjekt.
Der Besucher von Strunjan kann verschiedene reizvolle Wanderwege unternehmen.Der kürzerste Weg zu Fuß nach Portorož führt durch den zweckentfremdeten Tunnel der einstigen Eisenbahnlinie, die damals Triest mit Porec (Parenzo) verband und auch durch Portorož führte. Vom Hotel Salinera kann man entlang der Küste bis Fiesa und sogar bis Piran spazieren gehen. In der anderen Richtung führt der Weg entlang der Küste nach Izola. Von der Wallfahrtskirche aus kann man auch den Weg nehmen, der weiter den Hügel hinauf führt. Am Ende des Weges an der Kliffspitze steht ein großes weisses Kreuz, das von dort oben über alle Seereisende wacht.
In Strunjan gibt es dazu noch drei bekannte Hotels mit anerkannten Restaurants und mehrere Gasthäuser, die auch anspruchvollen Gästen die ganze Vielfalt der mediterranen Küche vorstellen können. AuchTennisplätze und eine Minigolfstrecke stehen den Gästen zur Verfügung.. Die Schwimmbecken im Freien, zwei Sommerbadeanlagen, die sich mit der "Blauen Fahne" für ihre Wasserqualität rühmen können, und vor allem das anerkannte Thermalbad runden das Urlaubsangebot dieses Ortes ab.
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