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Die Stadtmauer

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Die stadtmauer
Der älteste Stadtkern war vermutlich schon im 7. Jahrhundert umbaut; er war in Viertel geteilt, die nach den Stadttoren benannt wurden: Mugla-Tor, Domtor, Mitteltor, Feldtor. Die Stadtmauer dehnte sich mit der Stadtentwicklung Richtung Südosten aus und umfasste neue Viertel, die außerhalb der Stadtmauer entstanden waren. Jener Teil der Stadtmauer, der den ältesten Stadtteil auf der Landzunge umschloss (erste Stadtmauer), blieb in seinem Verlauf erhalten, doch musste er des öfteren renoviert werden. In der Endphase der Stadterweiterung Anfang des 16. Jahrhunderts erstreckte sich die sogenannte dritte Stadtmauer über die ganze Halbinsel. In der Zwischenzeit entstand die zweite Stadtmauer, die auch das Viertel Marciana einschloss. Ihre Reste sind das erhaltene erste Raspo-Tor. Der größte erhaltene Stadtmauerteil entstand zu Anfang des 15. Jahrhunderts bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts und ist zum Bestandteil der mittelalterlichen Stadtstruktur geworden. Außergewöhnlichen geschichtlichen Wert hat der am umfangreichsten erhaltene Teil auf dem Hügel Mogoron, mit dem der historische Stadtkern eingegrenzt wird.

Die stadtmauer

Die Stadtmauer wurde in den Jahren 1470-1534 gebaut und hatte acht Verteidigungstürme. Die Außenseite der Stadtmauer zeigt eine typische Verteidigungsform mit sanfter Abschrägung und ist von ungewöhnlicher Höhe. Vor einigen Jahren wurden die einzelnen Turmteile und Verbindungstreppen renoviert, um Besuchern den Zutritt zu erleichtern. Die Stadtmauer entstand stufenweise, der überwiegende Teil aber gleichzeitig mit dem Gebrauch des Schießpulvers, was eine veränderte Verteidigungsstrategie erforderte.


Ihren Formen nach passte sich die Stadtmauer der mittelalterlichen Kampfweise an. Bis heute sind sieben Stadttore erhalten:

Das erste Raspo-Tor im gotischen Stil wurde gleichzeitig mit der Stadtmauer errichtet. Man erreicht es durch die Rozman - Straße.

Das zweite Raspo-Tor Stadtmauer mit sieben Türmen, gekennzeichnet durch typische Spitzbogenformen und noch sichtbare Steintürangeln, beendet.

Das Marciana-Stadttor wurde 1534 erbaut. Es führt in die heutige Ulica svobode, ist im Rennaissancestil gebaut und Teil der dritten Stadtmauer.

Das Mugla-Tor aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den ältesten erhaltenen Toren der Stadt. Benannt wurde es nach einer alten Gasse im Stadtviertel Punta, die zum Meer führte.

Das Dolfin-Tor (Savudrijska ulica) ist das schönste erhaltene gotische Tor der Stadt. Der damalige Bürgermeister Dolfin ließ es 1483 erbauen. Es trägt das Wappen mit den drei Delfinen und ist das einzige Tor im originalen Stil des gotischen Spitzbogens..

Das Feldtor stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert. Früher stand in der Nähe die Kapelle des hl. Jakob, die mit der Loggia und dem damaligen Rathaus verbunden warl.

Das Barocktor des hl. Georg ist ein Teil des Gerichtspalastes und wird nicht als eine selbständige Baustruktur betrachtet, sondern als ein Teil des Palastes. Es wurde 1660 erneuert. Im Jahr 1991 trat Piran dem Internationalen Verband "Freundschaftskreis der Stadtmauerstädte" mit Sitz in der englischen Stadt Tenby bei. Der Verband hat mehr als 130 Mitglieder, die sich jährlich treffen, um Erfahrungen auszutauschen. Das Bürgermeistertreffen der Stadtmauerstädte fand 1998 in der Gemeinde Piran statt.

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